Über mich

Manchmal merkt man erst spät, wie sehr einen ein Ort geprägt hat. Für mich heißt dieser Ort Oyten. Hier bin ich 1968 geboren, Sohn einer Hausfrau und eines Werkzeugmachermeisters, hier bin ich groß geworden und hier stehe ich heute — nach vielen Wegen, Erfahrungen und Umwegen — wieder mit beiden Beinen im Leben.

Ich bin in Bassen zur Grundschule gegangen und habe später am Cato-Bontjes-van-Beek-Gymnasium mein Abitur gemacht. Für meine Familie war das damals etwas Besonderes: Ich war der Erste, der diesen Schritt ging. Danach zog es mich nach Berlin. Ein anderer Rhythmus, eine andere Welt. Dort habe ich an der Fachhochschule für Verwaltung und Rechtspflege für den gehobenen Kriminaldienst studiert und anschließend mehr als zehn Jahre beim Landeskriminalamt gearbeitet — mitten in einer Zeit, die von der Wiedervereinigung geprägt war. Eine intensive Phase, die mich gelehrt hat, wie wichtig Zusammenhalt und Verlässlichkeit sind.

2003 bin ich zurück nach Niedersachsen gekommen. Heute lebe ich wieder in meinem Elternhaus in Oyten – zusammen mit meiner Frau Annabell, mit der ich seit 28 Jahren glücklich verheiratet bin, und unserem erwachsenen Sohn Manuel. Ich arbeite als Polizeibeamter und habe zuletzt den Kriminal- und Ermittlungsdienst des Polizeikommissariats Achim geleitet.


Mein Engagement für Oyten

Beruf ist das eine. Aber was mich wirklich antreibt, ist Verantwortung für die Gemeinschaft zu übernehmen. Seit vielen Jahren engagiere ich mich ehrenamtlich – vor allem im Sport und in der Kommunalpolitik.

Als Vorsitzender des TSV Gut Heil Bassen und des Kreissportbundes Verden, aber auch als langjähriges Ratsmitglied der Gemeinde Oyten, setze ich mich dafür ein, unser Lebensumfeld aktiv mitzugestalten. Das reicht von der Entwicklung unseres Ortszentrums über Umwelt- und Klimathemen bis zur Unterstützung unserer Feuerwehr und der regionalen Verbandsarbeit.

Mir ist wichtig, anzupacken statt zuzusehen. Und zuzuhören, bevor entschieden wird.


Was mir wichtig ist

Wenn ich es auf drei Worte herunterbrechen müsste, wäre es wohl: Nähe, Teamarbeit, Verlässlichkeit.

Ich mag den direkten Austausch mit Menschen — dieses ehrliche „Was beschäftigt Sie?“ und das Gefühl, gemeinsam Lösungen zu finden. In meiner Arbeit als Polizeibeamter ist das selbstverständlich. Aber auch in meinen Ehrenämtern habe ich immer wieder erlebt, wie viel eine offene, respektvolle Kommunikation bewegen kann.

Schwierigkeiten gehören dazu. Aber sie sind für mich kein Hindernis, sondern ein Antrieb. Oyten verdient jemanden, der dranbleibt. Und das tue ich.


Privat

Wenn ich nicht im Dienst oder ehrenamtlich unterwegs bin, genieße ich Zeit mit meiner Familie. Sport begleitet mich nach wie vor — heute eher vom Spielfeldrand, aber nicht weniger begeistert.

Meine Hobbys hängen eng mit meinen ehrenamtlichen Aufgaben zusammen. Sie geben mir Energie, verbinden mich mit Menschen und halten mich geerdet.


Lassen Sie uns ins Gespräch kommen

Ich freue mich, wenn Sie mich ansprechen — auf Veranstaltungen, beim Bäcker, beim Spaziergang, wo immer wir uns begegnen. Denn Politik lebt vom Dialog, nicht vom Abstand.

Marcus Neumann